Hamburg (5th August 2013) – Werbetreibende, die Multi-Touch-Zuordnungsmodelle verwenden, generieren einen 10 bis 30% höheren Wert aus ihren Facebook-Werbeanzeigen als Nutzer von Last Ad- oder Last Click-Technologien. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des weltweit führenden Unternehmens im Premium-Segment der digitalen Marketingtechnologie, Kenshoo (www.kenshoo.com).

Die Studie “Quantifying the Impact of Multi-touch Attribution” untersucht den Wert von Facebook-Anzeigen als Teil von mehrkanaligen Werbekampagnen und vergleicht dabei verschiedene Zuordnungsmodelle mit dem noch immer weit verbreiteten Messverfahren von Last Ad. Der Studie zufolge werden mit dem Last-Ad-Modell Werbeanzeigen auf Facebook mit 12-30 Prozent weniger bewertet als die fünf anderen standardisierten Zuordnungsmodellen: First Only, Prefer First, Divide Equally, Prefer Last und U-Shaped.

“Werbetreibende, die Last Ad-Zuordnungsmodelle verwenden, um ihre Kampagnen zu optimieren, treffen mitunter Entscheidungen über Millionen von Dollar, die auf fehlerhaften Daten basieren, und können somit nur schlechte Ergebnisse erwarten. Multi-Touch-Technologien spiegeln das wirkliche Kundenverhalten dagegen besser wieder und ermöglichen es den Werbetreibenden, ihre Budgetvergabe und Kampagnenleistung zu verbessern. Unsere Studie zeigt, dass das Last Ad-Modell den Wert von Facebook-Anzeigen oft unterschätzt, und zwar um bis zu 30 Prozent”, so Josh Dreller, Marketing Research Director bei Kenshoo.

Um die Varianz in der Wertverteilung zu ermitteln, hat Kenshoo die Kampagnenleistungsdaten seiner Kunden, die ihre Werbeanzeigen über mehrere digitale Kanäle hinweg verwalten, für März, April und Mai dieses Jahres analysiert. Die in der Studie untersuchten Unternehmen sind in verschiedenen Branchen aktiv – etwa im Einzelhandel, Baumarktsektor oder in Finanzdienstleistungen. Der Datenbestand umfasst Klicks und direkte Online-Verkaufsabschlüsse in Millionenhöhe. Da nicht alle Werbetreibende dieselben Definitionen für Verkaufsabschlüsse (Conversions) verwenden, hat Kenshoo die Cost-Per-Acquisition (CPA)-Methode als Maßeinheit für alle Werbetreibende in der Studiengruppe verwendet. Die CPA wurde berechnet, indem alle verzeichneten Verkäufe addiert und dann durch die Gesamtkosten der Werbeanzeigen, die zu den Verkäufen geführt haben, geteilt wurden.

Alle getesteten Modelle ergaben, dass die Last Ad-Methode Facebook in unterschiedlichem Ausmaß unterschätzt:

  • First Only: Facebook wurde um 30 Prozent unterschätzt.
  • Prefer First: Facebook wurde um 20 Prozent unterschätzt.
  • Divide Equally: Facebook wurde um 16 Prozent unterschätzt.
  • Prefer Last: Facebook wurde um 12 Prozent unterschätzt.
  • U-Shaped: Facebook wurde um 15 Prozent unterschätzt.

“Da Facebooks Anteil an Marketingportfolios immer wichtiger wird, sollten alle Werbetreibende von den teuren Fehlern im Last Ad-Modell erfahren. Multi-Touch-Zuordnungsmodellen drücken den Wert von Facebook-Werbeanzeigen innerhalb von mehrkanaligen Kampagnen akkurat in Zahlen aus, was Werbetreibenden wiederum hilft, ihre Ausgaben zu optimieren und somit ihre Rentabilität zu verbessern”, so Dreller weiter.

Die Ergebnisse der Studie gibt es online unter Kenshoo.com/QuantifyingMTA

Über Kenshoo
Kenshoo ist ein Unternehmen im Bereich digitale Marketingtechnologie, das Premium-Lösungen für Suchmaschinenmarketing, Social Media und Online-Werbung entwickelt. Marken, Agenturen und Entwickler nutzen Kenshoo Search, Kenshoo Social, Kenshoo Local und Kenshoo SmartPath, um jährlich Kundenumsatzerlöse in Höhe von über 19 Milliarden Euro zu erwirtschaften. Die Kenshoo Plattform bietet Infinite OptimisationTM durch geschlossenes Targeting, universelle Integration und dynamische Zuweisung. Die adaptive Technologie, bewährten Algorithmen und unerreichte Skalierung von Kenshoo unterstützen Kampagnen in mehr als 190 Ländern für nahezu die Hälfte der Fortune 50 und alle 10 der weltweit führenden Werbeagenturnetzwerke. Zu den Kunden von Kenshoo im Wirtschaftsraum EMEA zählen Accor, Burberry, GroupM, Havas Media, John Lewis und Tesco. Kenshoo verfügt über 16 internationale Standorte und wird von Sequoia Capital, Arts Alliance und Tenaya Capital abgesichert. Weitere Informationen unter www.Kenshoo.com.

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